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Music for teens

“Unser Reisebericht” in St. Jean –le-Blanc zum Städtepartnerschaftsjubiläum

Am ersten Ferientag schellte der Wecker mitten in der Nacht. Um 3.50 Uhr trafen wir uns be-reits in Duttenberg an der Bushaltestelle um in Bus 4 zu unserem Busfahrer Paul einzusteigen. Mit 4 Bussen sind wir dann von Duttenberg aus gestartet, zur Partnerschaftsfeier nach St. Jean le Blanc im schönen Loiretal bei Orleans.
Unterwegs gab es viele, die geschlafen haben, unter anderem mit Schlafmaske. Erst bei der Frühstückspause mit Zopf, Marmelade, Fleischkäsweck und genügend Kaffee kam dann end-lich Schwung in die lustige, fahrende und leicht „verpennte“ Gesellschaft. Herr Rogalski, unser Musikschulleiter – Frau Grabowski, die das Vocal-Ensemble leitet – und Heike Pfitzenmaier, die Dirigentin des Projektorchesters „Music for teens“ begleiteten unse-ren Bus. Außerdem haben sich auch manche Eltern diese Fahrt nicht entgehen lassen.
Endlich – nach 10 Stunden Busfahrt, erreichten wir unser Ziel, und schon begannen die Pro-ben gemeinsam mit dem Musikschulorchester der Franzosen in deren Festsaal in St. Jean le Blanc. Es war ein mächtiges Orchester und eine riesige Bühne. Chor und Orchester gaben sich am Abend beim offiziellen Festakt große Mühe und gestalteten eine wunderschönes Kon-zert. Trotz großer Müdigkeit hat unsere Musik dem Publikum gut gefallen und wir wurden mit viel Applaus für unseren Auftritt belohnt. „We are the world“ und „Freude schöner Göt-terfunken“ waren die Highlights in unserem Programm. Aber auch alle anderen Stücke haben dem Festabend einen würdigen Rahmen verliehen, für den wir sehr viel Lob bekamen, speziell von unserem Bürgermeister, Herr Dolderer.
Spät abends kamen wir in den Gastfamilien an, wo wir sehr freundlich aufgenommen wurden. Sie haben uns sehr verwöhnt, mit Vorspeise (Schinken, Tomaten, Eier) Lasagne, danach Fro-mage mit Baguette und zum Abschluss Joghurt mit Früchten.
Die Nacht war kurz. Am Freitag fuhren wir bereits um 7.30 Uhr nach Paris ab. Nach einer 2-stündigen Stadtrundfahrt durch diese Weltstadt durften wir uns wie Könige fühlen und wur-den auf einem Schiff auf der Seine fürstlich verwöhnt.
Zurück am Bus haben wir live eine Auseinandersetzung zwischen zwei Dunkelhäutigen mit-erlebt, bei dem es um den Preis von Mini-Eifeltürmen ging. Unser „Best-Price“ waren 5 Eifel-türme für € 1,-
Nun war Zeit zum Shoppen auf Montmatre und Zeit, Paris von oben zu erleben, denn die Schlange am Eifelturm war uns einfach zu lang! Alle Mädchen wollten sich dieselbe Tasche kaufen, die Jungs ein „I love PARIS“ T-Shirt.
Von Sacre Cour genossen wir die Aussicht, die Ballkünstler, die Maler und das unbeschreibliche Flair dieser Stadt. Unsere Busfahrer brachten uns sicher durch den Großstadtverkehr zu-rück zu unseren Gastfamilien, wo wir wiederum großartig versorgt wurden.
Samstag- ausschlafen.
Ein Tag bei der Gastfamilie, viele haben einen Ausflug nach Orleans zur Hl. Johanna von Orleans und in die Kathedrale oder zu einem Schloss gemacht. Gegen Mittag trafen sich viele Jungmusiker am See. Natürlich kam an diesem Tag die neue „Paris-Tasche“ gleich zum Ein-satz. Wir hatten sehr viel Spaß!
Ein paar gingen schwimmen, doch einige auch unerwartet „inclusive Handy“. Von zu Hause aus wurden wir immer aktuell über die neuesten Bundesliga-Ergebnisse informiert.
Als wir am Strand entlang liefen, trafen wir einen ekeligen, dicken, großen, toten Fisch, den Christoph mit Hilfe von Nicolai gleich entsorgte. Nach ein paar schönen, lustigen Stunden gingen wir zurück, um uns für das Bockbierfest am Abend fertig zu machen. Ein toller Abend, frei nach dem Motto:“In Frankreich lässt sich prima feiern“.
Die Musik des Musikvereins Duttenberg – und die Stimmung, die wir verbreitet haben, mach-ten diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Die letzte Nacht war für viele von uns recht kurz, doch die meisten trafen sich am Sonntag morgen in der Kirche. Sound&Spirit umrahmte den Gottesdienst mit wunderschönen Liedern und die Jungs und Mädels vom Vocalensemble trugen ein französisches Lied vor. Frau Horecker war hierfür extra aus Bad Friedrichshall angereist, um aus kirchlicher Sicht die Wichtigkeit dieser Partnerschaft zu unterstreichen.
Nach einem tränenreichen Abschied traten wir am Sonntag um 12 Uhr die Heimreise an.
Vor der Abfahrt versammelten wir uns noch zur offiziellen Verabschiedung vor dem Salle de féte. Jede Deutsche Familie bekam noch, eine extra für diesen Besuch gezüchtete, Clematis in den Stadtfarben blau/lila und weiß.
Tausende Franzosen winkten uns zu. Unser Busfahrer war super und das gesamte Fahrerteam rund um Helmut Haaf hat uns prima versorgt. Es war ein erlebnisreiches Wochenende, das uns allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Ein herzliches Dankeschön all denen, die uns dies ermöglicht haben.
DANKE

(Dieser Bericht entstand auf der Rückfahrt und wurde gemeinsam von allen Mitreisenden in Bus 4 verfasst)



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